Störfall "Politik": Unternehmen müssen Lieferketten absichern

Supergau Politik

Supergau: Ein mittlerweile wenig kalkulierbarer Risikofaktor für stabile Supply Chains sind politische Akteure. | Foto: Fotolia

Störfälle aller Art wirken auf weltweite Lieferketten ein. Unternehmen müssen sich Sorgen machen … und gezielt handeln. Der Faktor „Politik“ gehört unbedingt auf die Risikolandkarte der Unternehmen, wie das Beispiel Türkei zeigt. 

Komplexe Supply-Chain-Strukturen sind fragil und anfällig. Die Bandbreite störender „Events“ ist groß. Naturkatastrophen, Währungsvolatilitäten oder Lieferantenausfälle sind Beispiele für Risikofelder aller Art. Aber auch dem Faktor Politik müssen Unternehmen wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen, als das noch vor zehn Jahren der Fall war. Denn politisches Missmanagement im In- und Ausland gilt mittlerweile als einer der Haupt-Risikofaktoren für Unternehmen. Während im Inland eine unternehmens- und mittelstandsfeindliche Steuerpolitik, ein Dschungel von sich ständig ändernden Steuervorschriften, willkürliche Gebührenerhöhungen sowie Parteibuch- und Freunderlwirtschaft den Unternehmen die mittel- und langfristige Planung ihres Business regelmäßig verhageln, machen weltweit Unruheherde das Agieren auf den Märkten zusehends diffiziler. Aktuelles Beispiel: Türkei – einstiger Musterknabe unter den Schwellenländern.

Ein Beitrag von Sabine Ursel

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