CARGOCLIX&FRANKE: Franke Kitchen Systems rollt Cargoclix-Zeitfenstersystem in Europa aus

Franke-Cheflogistiker Alexander M. Geisenhainer (©Cargoclix)

20.11.2015, Freiburg i.Br.:  Der Hersteller von Küchensystemen und -geräten Franke Kitchen Systems – größter Geschäftsbereich der global tätigen Schweizer Franke Gruppe – rüstet seine europäischen Produktionsstandorte mit einem Zeitfenstermanagement (ZFM) aus. Im November wurde die im Frühjahr begonnene Einführung des ZFM-Systems „TimeSlot“ des Freiburger Anbieters Cargoclix in den Werken Falkirk (Großbritannien), Chambly (Frankreich), im Baden-Württembergischen Bad Säckingen, am Hauptsitz im schweizerischen Aarburg und zuletzt im polnischen Sekocin Nowy abgeschlossen. Darüber hinaus haben mit Franke Foodservice Systems und Franke Water Systems zwei weitere Geschäftsbereiche der Gruppe am Standort Bad Säckingen auf das Cargoclix-System umgestellt. 

„Unser Ziel, Wartezeiten abzustellen, die Transparenz rund um unsere Rampen zu steigern und den Wareneingang noch besser zu organisieren, haben wir zu 100 Prozent erreicht“, sagt Alexander M. Geisenhainer, Head of Logistics Distribution bei der Franke-Gruppe im Headquarter Aarburg. 

In den Werken produziert der Markenhersteller integrierte Systeme für die Speisenzubereitung und das Kochen, wie etwa Spülen, Armaturen, Dunstabzugshaben, Kochgeräte, Arbeitsplatten und Abfalltrennsysteme. Die verschiedenen Standorte verfügen über zwei und bis zu 16 Rampenplätze. Monatlich steuert das Unternehmen europaweit rund 1.000 LKW mit Rohmaterial für die Produktion sowie mit eigenen Produkten im Warenein- und -ausgang über die elektronischen Stundenpläne. 

Alle Rampenplätze sind auf die jeweiligen Bedürfnisse konfiguriert. So variieren zum Beispiel Öffnungszeiten, Buchungsperioden oder die Zeitfensterlänge je nach Standort. Anliefernde Dienstleister buchen ihr Zeitfenster bis spätestens einen Tag vor dem Liefertermin und zahlen dafür eine Gebühr von 50 Cent. TimeSlot berechnet automatisch die erforderliche Zeitfensterlänge abhängig von der Palettenzahl. Für Transparenz bei den Dienstleistern sorgen zudem Zeitstempel, die für jeden Entladeschritt vergeben werden und von allen Beteiligten einsehbar sind. 

Die Effekte des ZFM-Systems haben sich schnell eingestellt. Wurden vor dem Einsatz von TimeSlot Anlieferungen per E-Mail, Telefon oder aber auch gar nicht angekündigt, lassen sich heute Ressourcen sicher planen. „Überraschungslieferungen“ sind ausgeschlossen. Wir wissen im Voraus, wann welche Ware bei uns ankommt und können unseren Personalbedarf weitaus exakter planen“, berichtet Geisenhainer. 

Insgesamt habe sich die Abfertigungsdauer durch TimeSlot deutlich verkürzt. Bei pünktlicher Lieferung kommen Wartezeiten nicht mehr vor, betont der Logistikmanager.

Im nächsten Schritt ist die ZFM-Einführung in den Werken in Benelux, Italien und Türkei sowie die Anbindung von TimeSlot an das Franke -eigene SAP-System geplant.